

Mariella kuschelt sich in ihr Bett. Mama gibt ihr ein Bilderbuch. "Gute Nacht, Schatz," flüstert Mama. Mariella öffnet das Buch. Die Seiten leuchten sanft. "Oh, wie schön!" sagt Mariella. Sie sieht einen bunten Garten. Blumen tanzen im Wind. Ein kleiner Schmetterling fliegt aus dem Buch. "Komm mit mir!" ruft er. Mariella lächelt müde. Ihre Augen werden schwer. Das Abenteuer beginnt.

Plötzlich steht Mariella in dem Garten. Alles ist so groß und bunt! Rote Rosen duften süß. "Willkommen!" sagt der Schmetterling. "Ich heiße Flatter." Mariella klatscht in die Hände. "Ich bin Mariella!" Eine blaue Blume kichert. "Magst du mit uns spielen?" fragt sie. Die Blumen wiegen sich hin und her. Mariella tanzt mit ihnen. Der Wind singt ein leises Lied. Mariella gähnt ein kleines bisschen.

Mariella blättert die nächste Seite um. Jetzt sieht sie flauschige Wolken. "Wow!" ruft sie. Flatter lacht. "Lass uns fliegen!" Sie steigen auf eine weiche Wolke. Die Wolke trägt sie hoch hinauf. "Das kitzelt!" kichert Mariella. Unten sieht sie ihr Häuschen. Alles ist so klein. Andere Wolken winken ihnen zu. "Hallo!" ruft Mariella zurück. Sie kuschelt sich in die weiche Wolke. Ihre Augen werden noch schwerer.

Es wird dunkel im Bilderbuch. Sterne funkeln überall. "So schön!" flüstert Mariella. Ein kleiner Stern blinkt. "Hallo, Mariella!" sagt er freundlich. Der Mond lächelt groß und rund. "Gute Nacht, kleines Mädchen." Mariella winkt dem Mond zu. Flatter setzt sich auf ihre Schulter. Die Sterne singen ein Schlaflied. "Twinkle, twinkle," summt Mariella mit. Ihre Stimme wird ganz leise. Alles ist friedlich und still.

Eine neue Seite zeigt einen dunklen Wald. Aber Mariella hat keine Angst. Kleine Lichter leuchten zwischen Bäumen. "Glühwürmchen!" flüstert sie glücklich. Die Glühwürmchen tanzen vor ihr. Sie zeigen ihr einen Pfad. Weiche Moossteine fühlen sich warm an. Ein Eichhörnchen schläft auf einem Ast. "Psst!" macht Mariella leise. Flatter nickt. "Alle schlafen bald." Die Bäume rauschen sanft. Mariella reibt sich die Augen.

Am Ende des Pfades ist eine Höhle. Drinnen glitzert alles golden. "Wie schön!" staunt Mariella. Kristalle hängen von der Decke. Sie leuchten in vielen Farben. Rot, blau, grün und gelb. "Das ist mein Zuhause," sagt Flatter. Eine weiche Decke liegt in der Ecke. "Möchtest du dich ausruhen?" fragt Flatter. Mariella nickt müde. Sie setzt sich auf die Decke. Alles ist warm und gemütlich. Ihre Augen fallen fast zu.

Mariella blättert schwer eine Seite um. Sie sieht einen bunten See. Das Wasser leuchtet in allen Farben. "Ein Regenbogen im Wasser!" flüstert sie. Kleine Fische schwimmen vorbei. Sie machen Blubberblasen. Blubb, blubb, blubb. Eine Schildkröte paddelt langsam. "Gute Nacht," sagt sie träge. Mariella liegt am Ufer. Das Wasser plätschert leise. Plitsch, platsch, plitsch. Die Wellen sind wie ein Schlaflied. Mariella schließt die Augen kurz.

Jetzt ist Mariella auf einer Wiese. Überall sind weiche Kissen. Große und kleine, bunte Kissen. "Zum Schlafen!" murmelt Mariella. Flatter kuschelt sich neben sie. Schafe zählen sich selbst. "Eins, zwei, drei..." sagen sie leise. Mariella versucht mitzuzählen. "Vier... fünf..." gähnt sie. Die Schafe werden immer leiser. Das Gras ist weich wie Wolle. Der Himmel wird rosa und lila. Mariella sinkt tiefer in die Kissen. Fast schläft sie schon.

Die letzte Seite zeigt ein Boot. Es schwimmt auf ruhigem Wasser. Mariella liegt darin, so müde. "Das Boot schaukelt schön," flüstert sie. Hin und her, hin und her. Flatter sitzt am Bug ganz still. Die Wellen singen leise. "Schlaf, Kindchen, schlaf..." Der Mond leuchtet auf das Wasser. Sterne spiegeln sich darin. Alles schaukelt sanft und ruhig. Mariellas Augen sind jetzt zu. Aber sie lächelt noch.

Ein warmer Wind weht ganz sanft. Er streicht über Mariellas Gesicht. "So schön..." murmelt sie leise. Der Wind trägt Traumbilder mit sich. Mariella sieht bunte Farben. Alle Freunde winken ihr zu. Die Blumen, die Wolken, die Sterne. "Gute Nacht, Mariella!" rufen alle. Flatter gibt ihr einen Schmetterlingskuss. Der Wind singt immer leiser. Die Farben werden weich und blass. Mariella atmet tief und ruhig. Sie schläft fast ganz.

Mariella öffnet die Augen ganz kurz. Sie ist wieder in ihrem Bett. Das Bilderbuch liegt auf ihrer Decke. "War ich weg?" fragt sie leise. Aber niemand antwortet. Alles ist still und dunkel. Ihr Kuscheltier liegt neben ihr. Draußen singt eine Nachtigall. Das Fenster zeigt den Sternenhimmel. Genau wie im Buch. "Danke, Flatter," flüstert Mariella. Sie kuschelt sich tiefer ein. Ihre Augen fallen zu.

Mariella schläft jetzt tief und fest. Sie lächelt im Schlaf. Vielleicht träumt sie noch. Von Gärten und Wolken. Von Sternen und Schmetterlingen. Das Bilderbuch glitzert ganz leise. Mama kommt noch einmal vorbei. Sie gibt Mariella einen Kuss. "Träum schön, mein Schatz." Die Nacht ist warm und friedlich. Draußen funkeln die Sterne. Alles ist gut. Mariella schläft und träumt weiter. Gute Nacht.