

Otto der Eulchen wachte in seinem Nest auf. Die Sonne schien warm. Sein Freund Hase kam vorbei. "Otto, ich hatte keine schönen Träume!", sagte Hase traurig. Fuchs kam auch. "Ich auch nicht!", rief Fuchs. Otto schaute mit seinen großen Augen. "Das ist seltsam", dachte Otto. "Ich muss herausfinden warum." Otto beschloss zu helfen. Er wollte die Träume finden.

Otto flog durch den Wald. Seine kleinen Flügel trugen ihn sanft. "Guten Morgen, Eichhörnchen!", rief Otto. "Hattest du schöne Träume?" Eichhörnchen schüttelte den Kopf. "Nein, keine Träume heute Nacht." Otto nickte nachdenklich. "Danke dir!", sagte Otto. Er flog weiter. Vielleicht wusste jemand mehr. Otto war mutig und klug. Er würde den Grund finden.

Otto traf Reh am Bach. "Guten Tag, Reh!", sagte Otto freundlich. Reh gähnte müde. "Ich bin so müde, Otto. Keine Träume!" Auch Igel war müde. "Mir fehlen meine Träume!", seufzte Igel. Otto sah, dass alle traurig waren. "Ich finde die Träume!", versprach Otto. Die Tiere lächelten ein bisschen. Otto machte ihnen Mut. Er würde nicht aufgeben.

Otto flog tiefer in den Wald. Dort war es dunkel und still. Plötzlich hörte Otto ein leises Summen. "Was ist das?", fragte Otto sich. Das Summen kam von der alten Eiche. Otto flog näher heran. Die große Eiche stand majestätisch da. "Vielleicht ist hier die Antwort", dachte Otto. Er spürte, dass etwas Besonderes hier war. Otto war aufgeregt.

Otto landete auf einem Ast der Eiche. "Hallo?", rief Otto vorsichtig. Das Summen wurde lauter. Ein kleines Licht leuchtete im Baum. Otto sah ein Loch im Stamm. "Da ist jemand!", flüsterte Otto. Er schaute hinein mit seinen großen Augen. Es war dunkel im Loch. Aber Otto war mutig. Er wollte hinein. Die Träume waren vielleicht dort.

Im Loch saß ein winziges Wesen. Es hatte große Ohren und glitzerte. "Hallo", sagte Otto sanft. Das Wesen erschrak. "Bitte geh nicht weg!", bat Otto. "Ich bin Otto. Wer bist du?" Das Wesen antwortete leise: "Ich bin Lumi." Lumi sah traurig aus. "Ich sammle Träume", gestand Lumi. Otto verstand. "Warum?", fragte Otto freundlich.

"Ich war so einsam", erklärte Lumi. "Die Träume sind so schön und bunt." Lumi zeigte Otto viele glitzernde Kugeln. In jeder war ein Traum. "Ich wollte sie nur anschauen", sagte Lumi. Otto verstand Lumis Einsamkeit. "Aber die Tiere brauchen ihre Träume", sagte Otto. Lumi nickte traurig. "Das weiß ich jetzt." Otto lächelte warmherzig. "Wir finden eine Lösung!"

"Lumi, du kannst mein Freund sein!", sagte Otto. Lumis Augen leuchteten hell auf. "Wirklich?", fragte Lumi hoffnungsvoll. "Ja! Und alle anderen auch!", versprach Otto. "Dann brauche ich keine Träume mehr." Lumi war glücklich. "Ich gebe sie zurück!" Otto half Lumi die Traumkugeln zu tragen. Zusammen waren sie ein gutes Team. Die Träume würden zurückkehren.

Otto und Lumi flogen durch den Wald. Sie verteilten die Traumkugeln überall. Die Kugeln lösten sich in Glitzer auf. Der ganze Wald funkelte magisch. "Schau wie schön!", rief Lumi. Otto lachte fröhlich. Die Magie erfüllte jeden Baum. Jedes Tier würde wieder träumen können. Die Nacht würde wunderbar werden. Otto fühlte sich glücklich.

Am nächsten Morgen kamen alle Tiere. "Otto, wir hatten schöne Träume!", rief Hase. Fuchs sprang fröhlich herum. "Danke, Otto!", sagten alle zusammen. Otto stellte Lumi vor. "Das ist mein Freund Lumi!" Die Tiere begrüßten Lumi herzlich. "Willkommen im Wald!", sagte Reh. Lumi war nicht mehr einsam. Alle waren jetzt Freunde. Der Wald war wieder friedlich.

Lumi zog zu Otto ins Nest. Es war gemütlich und warm. "Danke, Otto", sagte Lumi glücklich. "Gerne! Freunde helfen sich!", antwortete Otto. Sie schauten zusammen die Sterne an. Die Nacht war wunderschön. "Ich bin nicht mehr einsam", flüsterte Lumi. Otto nickte. "Und ich habe einen neuen Freund." Beide lächelten. Es war perfekt.

Jede Nacht schliefen alle Tiere gut. Sie träumten von Abenteuern und Freude. Otto und Lumi wachten über den Wald. "Alle träumen schön", sagte Otto zufrieden. Lumi nickte glücklich. Der Wald war friedlich und still. Die Sterne funkelten am Himmel. Alle Tiere waren glücklich. Otto gähnte müde. "Gute Nacht, Lumi." "Gute Nacht, Otto." Süße Träume für alle.