

Fritz der Frosch erwachte an einem kühlen Herbstmorgen. Seine grüne Haut fühlte sich kalt an. Er zog seine gelbe Fliege zurecht und hüpfte aus seinem Versteck unter dem großen Stein. Die Blätter waren bunt geworden. „Brrr

Fritz suchte nach seinen Insektenfreunden. Normalerweise summten die Bienen um die Blumen. Die Schmetterlinge flatterten überall. Aber heute war es still. „Hallo? Ist jemand da?

Fritz fand Frau Spinne in ihrem Netz. „Wo sind alle?

Fritz hüpfte zum Bienenstock. Eine alte Biene saß am Eingang. „Wir bereiten uns auf den Winter vor

Ein oranger Schmetterling landete neben Fritz. „Ich fliege in den warmen Süden

Fritz war verwirrt. Frau Spinne erklärte: „Manche Tiere schlafen den ganzen Winter. Sie nennen es Winterschlaf.

„Frösche machen auch Winterschlaf!

Fritz musste einen warmen Platz finden. Er hüpfte zum Teich. Der Schlamm am Boden sah gemütlich aus. „Hier werde ich sicher sein

Fritz verabschiedete sich von allen. Die Spinne winkte mit ihren Beinen. Die Biene summte ein Abschiedslied. Der Schmetterling flatterte zum Abschied. „Bis zum Frühling, Fritz!

Schneeflocken fielen vom Himmel. Fritz hatte noch nie Schnee gesehen. Er fing eine Flocke mit seiner Zunge. Sie war kalt und schmolz sofort. „Zeit für meinen Winterschlaf

Fritz grub sich tief in den weichen Schlamm am Teichgrund. Es war dunkel und warm dort. Er schloss seine großen freundlichen Augen. Fritz träumte von Frühling, Blumen und seinen Freunden. Er lächelte im Schlaf unter seiner gelben Fliege. Der Winter konnte kommen.

Warmes Sonnenlicht weckte Fritz auf. Er hüpfte aus dem Schlamm. Die Blumen blühten wieder! Seine Freunde waren zurück. Die Bienen summten fröhlich. Ein Schmetterling tanzte vorbei. „Willkommen zurück, Fritz!
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