

Fritz der Frosch hüpfte am Teich entlang. Er trug seine gelbe Fliege stolz. Dann sah er den höchsten Felsen. "Wow! So hoch!", rief Fritz. "Ich möchte darüber springen!" Er versuchte zu springen. Aber er kam nicht hoch genug. Fritz landete im Gras. "Das war zu niedrig", sagte er. "Ich muss üben!" Fritz war nicht traurig. Er wollte es lernen.

Am nächsten Morgen stand Fritz früh auf. Die Sonne schien hell. "Heute springe ich!", sagte er. Fritz nahm Anlauf. Er sprang so hoch er konnte. Aber wieder landete er vor dem Felsen. "Hmm", dachte Fritz. "Ich brauche einen Plan." Seine großen Augen funkelten. Er hatte eine Idee. "Ich muss stärker werden!"

Fritz begann zu trainieren. Jeden Tag sprang er über kleine Steine. "Eins, zwei, drei, spring!", zählte er. Seine Beine wurden stärker. Er sprang über größere Steine. "Das macht Spaß!", rief Fritz. Seine gelbe Fliege wippte beim Springen. Nach einer Woche sprang er höher. Aber der große Felsen war noch zu hoch. Fritz machte weiter.

Eines Tages regnete es. Fritz war müde. "Vielleicht sollte ich aufgeben", dachte er. Er saß traurig im Regen. Seine Fliege war nass. Dann erinnerte er sich an seinen Traum. "Nein!", sagte Fritz laut. "Ich gebe nicht auf!" Er sprang trotz des Regens. Seine Beine fühlten sich schwer an. Aber Fritz trainierte weiter.

Fritz probierte neue Übungen aus. Er sprang von Blatt zu Blatt. "Das hilft meiner Balance", sagte er. Er sprang vorwärts und rückwärts. Seine Muskeln wurden noch stärker. Fritz sprang von Stein zu Stein. "Ich werde besser!", rief er fröhlich. Seine gelbe Fliege glänzte in der Sonne. Fritz fühlte sich gut. Jeden Tag machte er Fortschritte.

Nach vielen Wochen ging Fritz zum großen Felsen. "Jetzt bin ich bereit", flüsterte er. Fritz holte tief Luft. Er nahm Anlauf und sprang. Er kam fast über den Felsen! Aber er landete auf der Spitze. "So nah!", rief Fritz. Er rutschte zurück ins Gras. Fritz lächelte trotzdem. "Ich bin fast da!" Seine Augen leuchteten vor Freude.

Fritz trainierte noch härter. "Ich brauche mehr Kraft", sagte er. Er sprang hundertmal jeden Tag. Seine Beine wurden sehr stark. Fritz aß viele gesunde Fliegen. "Das gibt mir Energie!", sagte er. Er schlief gut jede Nacht. Am Morgen fühlte er sich frisch. Seine gelbe Fliege saß perfekt. Fritz war bereit für mehr. Er glaubte an sich.

Die Sonne ging auf. Fritz stand vor dem Felsen. "Heute ist der Tag!", sagte er mutig. Seine gelbe Fliege glänzte hell. Fritz konzentrierte sich. Er dachte an all sein Training. Seine Muskeln waren bereit. Sein Herz klopfte schnell. "Du kannst das!", sagte Fritz zu sich selbst. Er stellte sich in Position. Der Moment war gekommen.

Fritz holte tief Luft. Er nahm einen langen Anlauf. Seine kleinen Beine liefen schnell. Dann sprang er mit aller Kraft! Fritz flog durch die Luft. "Ich fliege!", rief er glücklich. Er segelte über den Felsen. Fritz landete sicher auf der anderen Seite. "Ich habe es geschafft!", jubelte er. Seine gelbe Fliege wippte vor Freude.

Fritz hüpfte vor Freude herum. "Ich bin über den Felsen gesprungen!", rief er. Er konnte es kaum glauben. All das Training hatte sich gelohnt. Fritz fühlte sich stark und stolz. Seine großen Augen strahlten. Die gelbe Fliege glitzerte in der Sonne. "Durchhalten war richtig!", sagte Fritz. Er lächelte breit. Sein Traum war wahr geworden.

Am Teich traf Fritz andere Frösche. "Wie hast du das gemacht?", fragten sie. "Mit viel Übung", antwortete Fritz. "Ich habe nie aufgegeben." Er erzählte von seinem Training. "Auch an schwierigen Tagen", sagte er. Die anderen Frösche hörten zu. "Du bist so mutig!", sagten sie. Fritz wurde rot. "Jeder kann es schaffen", sagte er freundlich.

Fritz saß auf seinem Felsen. Er dachte über seine Reise nach. "Ich habe viel gelernt", sagte er. "Träume brauchen Zeit und Arbeit." Seine gelbe Fliege glänzte stolz. Fritz war glücklich. Nicht nur wegen des Sprungs. Sondern weil er durchgehalten hatte. "Das war das Wichtigste", flüsterte er. Fritz lächelte. Er war bereit für neue Abenteuer.
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