

Tino der Roboter rollte durch den Park. Seine blauen Lichter blinkten fröhlich. "Hallo!", rief ein Mädchen namens Emma. "Bist du ein Roboter?" Tino nickte mit seinem runden Kopf. "Ich heiße Tino. Möchtest du mein Freund sein?" Emma lächelte breit. "Ja, sehr gerne!" Sie spielten zusammen Fangen. Tino machte lustige Pieptöne. Emma lachte. "Du bist der beste Roboter-Freund!", sagte sie. Tino fühlte sich glücklich. Endlich hatte er eine Freundin gefunden.

Emma zeigte Tino ihren Garten. Viele Blumen wuchsen dort. "Oh nein!", rief Emma. "Die Gießkanne ist zu schwer für mich." Tino rollte schnell heran. "Ich helfe dir!", piepte er. Mit seinen starken Roboterarmen hob er die Gießkanne. Gemeinsam gossen sie alle Blumen. Die Rosen, Tulpen und Sonnenblumen bekamen frisches Wasser. "Danke, Tino!", sagte Emma. "Du bist so stark und hilfsbereit!" Tino blinkte glücklich. Helfen machte ihm große Freude. Die Blumen strahlten in der Sonne.

Tino und Emma hörten ein leises Miauen. "Ein Kätzchen!", rief Emma. Das kleine Tier saß hoch im Baum. "Hab keine Angst", sagte Tino. Er fuhr seine Teleskoparme aus. Vorsichtig griff er nach dem Kätzchen. "Miau!", machte es ängstlich. "Alles wird gut", piepte Tino sanft. Er brachte das Kätzchen sicher nach unten. Emma streichelte das weiche Fell. "Gut gemacht, Tino!" Die Katzenbesitzerin kam gelaufen. "Vielen Dank!", rief sie freudig. Tino hatte wieder geholfen.

Am nächsten Tag hatte Emma eine Überraschung. Viele Kinder kamen in den Park. "Überraschung, Tino!", riefen alle zusammen. Sie hatten ein Fest für ihn vorbereitet. Luftballons hingen überall. Es gab Kuchen und Spiele. "Du bist der beste Helfer-Roboter!", sagten die Kinder. Tino blinkte in allen Farben. Seine Lichter leuchteten vor Freude. Alle tanzten und sangen zusammen. Tino drehte sich im Kreis. "Danke, meine Freunde!", piepte er glücklich. Das war sein schönster Tag. Tino liebte seine neuen Freunde sehr.